Herzlich Willkommen!

Livestream aus den Pfarrkirchen Mariä Himmelfahrt in Irlbach und St. Peter in Wenzenbach

Am Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020, findet um 10:00 Uhr ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter in Wenzenbach statt. Sie können den Gottesdienst am Bildschirm mitfeiern, wir übertragen ihn wieder  Live auf Youtube - bitte hier klicken.

Persönlich können sie an den Gottesdiensten nach Voranmeldung und unter Beachtung von Hygieneregeln teilnehmen; Details hierzu finden sie weiter unten auf dieser Seite.

 

Weitere Live-Übertragungen sind geplant für

 

  • Pfingstmontag, den 1. Juni
  • Sonntag, den 7. Juni
  • Fronleichnahm, den 11. Juni

 


Liebe Gemeindemitglieder!

  

In der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach / Irlbach werden wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert. Es ist selbstverständlich, dass auch wir als Kirchengemeinden uns an die staatlichen Infektionsschutzvorschriften und Hygienebestimmungen halten, um der Verantwortung für die Gesundheit und das Leben von Menschen gerecht zu werden. Auch wir werden uns an die viel besprochene „neue Normalität“ gewöhnen müssen. Denn diese Bestimmungen werden uns noch einige Zeit begleiten.

 

Für alle Gottesdienstbesucher ist deswegen Folgendes zu beachten:

 

1.  Am Gottesdienst darf nicht teilnehmen, wer unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme hat, wer infiziert ist oder unter Quarantäne gestellt ist oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten hatte.

 

2. Da der Mindestabstand in geschlossenen Räumen von mindestens 2 m unbedingt einzuhalten ist, müssen wir die Teilnehmerzahl der Gottesdienstbesucher beschränken. In der Pfarrkirche von Wenzenbach finden 43 Gläubige Platz, in der Pfarrkirche von Irlbach 25 Gläubige. Um dies zu gewährleisten müssen sich die Gottesdienstbesucher zu den Gottesdiensten anmelden: die beiden Pfarrämter sind Dienstag-Donnerstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt und nehmen die Anmeldungen entgegen. Diese Anmeldung ist für die Sonntags- und Werktagsgottesdienste, für Maiandachten, Beerdigungen... zu leisten. Da die Teilnehmerzahl sehr begrenzt ist, wird der Sonntagsgottesdienst bis auf Weiteres weiterhin per Livestream übertragen.

 

3. Um den Zugang zu den Pfarrkirchen besser steuern zu können, werden die Gottesdienstbesucher gebeten, bis spätestens 10 Minuten vor Gottesdienstbeginn zu kommen.

 

4. Jede/r Gottesdienstbesucher/ in muss während des Gottesdienstes einen Mund-Nase-Schutz tragen.

 

5. Beim Betreten der Kirchen müssen sich die Gläubigen die Hände desinfizieren.

Ordner regeln den Ablauf in den Kirchen: die Gläubigen füllen die Bänke von vorne her, das Verlassen der Kirche folgt in umgekehrter Richtung. Damit soll eine direkte Begegnung der Gläubigen auf engem Raum vermieden und die Abstandsregelung eingehalten werden. Die möglichen Sitzplätze sind gekennzeichnet.

 

6. In den Pfarrkirchen gibt es keine Gebetbücher. Das Gotteslob kann nur benutzt werden, wenn es von Zuhause mitgebracht wird.

 

7. Der Friedensgruß mit Händedruck und Mundkommunion sind nicht möglich.

 

Wir bitten Sie, diese Vorschriften unbedingt zu beachten: wir wollen weder unsere Gesundheit noch die Gesundheit anderer gefährden.

 

Leider müssen wir auch noch bis auf Weiteres auf Zusammenkünfte und größere Veranstaltungen verzichten.

So sind in beiden Pfarreien sind die Pfarrfeste abgesagt.

 

Auch eine Fronleichnamsprozession, wie wir es gewohnt sind, wird es in diesem Jahr nicht geben.

 

Die Erstkommunion-Feiern sind bis nach dem 31. August verschoben, die Firmung auf kommendes Jahr.

 

An dieser Stelle wollen wir ganz besonders dem Technik-Team Vergelt’s Gott sagen, das in den vergangenen Wochen es ermöglicht hat, „unsere“ Gottesdienste per Livestream mitzufeiern. Es wird auch bis auf Weiteres die Gottesdienste übertragen. Es steckt viel Arbeit und Engagement dahinter, dass jeden Sonntag der Gottesdienst uns „nach Hause“ gebracht wird. Wir wissen es wohl zu schätzen, dass uns da ein ganz besonderer Vorzug geschenkt wird. Vergelt’s Gott Herrn Burzler, Herrn Dietl und Frau Renner, die so unermüdlich hinter der Kamera arbeiten.

 

Es beginnt jetzt in unserer Pfarreiengemeinschaft ein neuer Abschnitt. Wir alle müssen und wollen uns auf die neue Situation einstellen. Darum sehen Sie uns es bitte nach, wenn nicht alles gleich auf Anhieb klappt, wenn auch wir immer wieder nachjustieren müssen. Halten wir gut zusammen, dann wird so Manches gut werden.

 

Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute und Gottes Segen,

 

Johann Babel, Pfarrer                        Anton Kopp, Pfarrvikar                       Monika Schart, PastRef

 


Liebe Pfarrangehörige,

 

wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen gesegnete Ostertage.

 

Ist dieser Wunsch momentan zeitgemäß und überhaupt angebracht?

 

Kann man sich jetzt frohe und schöne Tage wünschen, wo es doch die Welt, die ganz große und die ganz kleine um uns herum, so durcheinanderschüttelt?

 

Klingt da so ein Wunsch zwar frisch, fromm, fröhlich, frei, aber eben auch schon fast wie Hohn?

 

Auch wenn wir in diesem Jahr Ostern zu Hause feiern müssen, so feiern wir doch das höchste und wichtigste Fest unseres Glaubens.

 

Auch wenn in diesem Jahr uns eigentlich gar nicht zum Feiern ist, wir tun es, so gut wir können. Es stimmt: wir werden alle gebeutelt von Ängsten um die Gesundheit, unsere eigene und die unserer Lieben; wir haben große Sorgen um unsere finanzielle Existenz; die Fragen: wie geht es weiter, wie wird sich unsere Welt verändern, diese Fragen bringen Sorgenfalten in unsere Gesichter, und eben keine leuchtenden, hoffnungsfrohen Augen.

 

Und trotzdem dürfen wir guten Gewissens Ostern feiern.

 

„Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.“ Diese Worte werden gesprochen, wenn in der Osternacht die Osterkerze entzündet werden. Was könnte uns gerade heute mehr Mut und Kraft geben als diese Worte?

 

All das - berechtigte - Dunkel in unseren Herzen, wir dürfen es am Karfreitag mit auf das Kreuz Jesu legen. Aber seit dem ersten Ostern wissen wir: es geht weiter. Die Angst, die Ungewissheit, das Leid, der Tod, das alles ist nicht das Letzte. Auch wenn unser Leid nicht kleiner wird - unser Herr fühlt es mit. Und das ist tiefer Trost in uns. Vielleicht erfahren wir wieder in einer neuen Weise, wie wichtig uns der Glaube, die Gottesdienste, auch die Gemeinschaften in den Pfarrgemeinden sind. Gott trägt uns auch durch diese Zeit, das ist die Botschaft, die uns der Ostermorgen in dieser besonderen Zeit zusagt. Er trägt uns ins Leben, in ein Leben, das tiefer geht, das bleibt, auch wenn wir den Tod erfahren: die vielen kleinen „Tode“ des Abschiedsnehmens von so manchen Gewissheiten, die anscheinend alles sind, nur nicht gewiss; und den letzten Tod, der, durch den wir einmal endgültig zu Gott gehen werden. Gott trägt auch uns ins Leben. Das bleibt, egal, was alles geschehen wird.

 

„Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.“

 

Mit diesen Worten wünschen wir Ihnen noch einmal: von Gott gesegnete Ostern!

 

Ihre Seelsorger

 

                                                        Johann Babel, Pfarrer                                   

 

Anton Kopp, Pfarrvikar             Monika Schart, PastRef.           Dr. Anton Hierl, Pfarrer i. R.

 



Diese Bekanntmachung ist Teil der Voraussetzung für die Förderung zum Lampenaustausch unter energethischen Gesichtspunkten.
Offizieller Hinweis auf die erfahrene Förderung durch das Bundesministerium.